Presse
20.11.2019, 10:04 Uhr
Mehr Unterstützung für Freiwilligendienste und Mehrgenerationenhäuser
In der vergangenen Woche hat der Deutsche Bundestag den Etat für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses beschlossen. Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher informiert, welche Auswirkungen das auch für das Oldenburger Münsterland hat: „Im September hatte ich in meiner Rede zum Etatentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend deutlich gemacht, dass die Freiwilligendienste eine verlässliche Etatplanung benötigen. Die geplante Kürzung von 50 Mio. Euro für das nächste Jahr signalisierte das Gegenteil. Deshalb freue ich mich sehr, dass meine Kollegen im Haushaltsausschuss dies in der Bereinigungssitzung abwenden konnten. Es wird zu keiner Kürzung kommen. Das Niveau von knapp 328 Millionen Euro bleibt für 2020 unverändert. Auch Mehrgenerationenhäuser werden ehrenamtlich geführt. Der Etat der 540 geförderten Mehrgenerationenhäuser ist zwar gesichert, wurde aber in zwölf Jahren nicht erhöht. Es gibt keine Erhöhung. Mieten steigen, Personalkosten steigen, Sachkosten steigen. Das Ehrenamt allein kann diese Lücken nicht füllen. Deshalb braucht es auch hier Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Auch hier gibt es gute Nachrichten: Hier werden 5,4 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Damit wird jedes Mehrgenerationenhaus im nächsten Jahr 10.000 Euro mehr Mitter zur Verfügung haben. Auch für das Bundesnetz-werk Mehrgenerationenhäuser werden im nächsten Jahr zusätzliche 50.000 Euro bereit stehen. Das sind wirklich gute Nachrichten. Ehrenamtliches Engagement unterstützen, das ist unsere Prämisse. Lippenbekenntnisse für das Ehrenamt reichen nicht aus, wir müssen das auch mit politischen Maßnahmen unterstützen. Der Etat wird in der nächsten Sitzungswoche vom Deutschen Bundestag final beraten und beschlossen.“
Silvia Breher MdB
Darüber hinaus möchte ich Sie auf die folgende Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von heute hinweisen: Wir machen Mädchen fit für die Zukunft - Modellprojekt Coding4future wird realisiert In der vergangenen Woche hat der Deutsche Bundestag den Etat für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses beschlossen und dabei Finanzmittel für das Modellprojekt Coding4future bereitgestellt. Dazu erklären die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Yvonne Magwas MdB, und die Berichterstatterin für Frauenpolitik, Silvia Breher MdB: „Die Unterstützung des Modellprojekts Coding4future durch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für den Etat 2020 ist eine gute Entscheidung und ein wichtiger Baustein gezielter Frauenförderung. Coding4future hat das Ziel, Mädchen und jungen Frauen im Alter von 10-18 Jahren niedrigschwellig und außerschulisch das Programmieren und computergestützte Denken näher zu bringen, um verstärkt IT-Nachwuchs-kräfte zu gewinnen. Mit dem Programm sollen insbesondere auch Mädchen angesprochen werden, die nicht technik- und computeraffin sind. Volkshochschulen und öffentliche Bibliotheken sollen als Kooperationspartner etabliert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem ländlichen Raum, da hier bislang nur wenige Angebote verfügbar sind. Junge Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor und viele bringen ein hohes Interesse an Technik mit. Dennoch arbeiten immer noch zu wenige Frauen in MINT-Berufen. Gleichzeitig fehlen in Deutschland aktuell über 59.000 IT-Fachkräfte. Deshalb handeln wir zukunftsorientiert, indem wir Maßnahmen auf den Weg bringen, die dazu beitragen, dass mehr Frauen in MINT-Berufen arbeiten und somit aktiv die Zukunft gestalten. Coding4future setzt genau hier an. Mädchen und junge Frauen werden möglichst früh an das Programmieren herangeführt und können so ihre Begeisterung für technische Berufe entdecken. Damit machen wir Mädchen und junge Frauen fit für die Zukunft. Wir danken dem zuständigen Berichterstatter im Haushaltsausschuss Alois Rainer MdB, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Nadine Schön MdB und dem Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend Marcus Weinberg MdB für ihren Einsatz für Coding4future.“
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